Inspiration für schöne Urlaubsfotos

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5 Tipps für gelungene Urlaubsfotos

Yeah, endlich Ferien! Im Saarland starten bald die Herbstferien und ich freue mich riesig. Für meine Familie heißt es dann 11Tage Strand, Meer und hoffentlich Sonne. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit mit meinen Liebsten, Smartphone weglegen und einfach nur sein! Bevor es für mich jedoch in den Urlaub geht möchte ich euch gerne noch ein paar Tipps für gelungene Urlaubsfotos mit an die Hand geben :-)

Als ich beschlossen habe einen Blogartikel zu dem Thema Urlaubsfotos zu machen, habe ich lange überlegt, was am sinnvollsten dafür wäre. Da ich es ehrlich gesagt schwierig fand einen Anfang zu finden, habe ich mich dazu entschlossen euch einfach mal aufzuschreiben, wie ich das Ganze angehe.

 

Urlaub bedeutet für mich persönlich, neue Eindrücke sammeln und Dinge und Orte mit allen Sinnen zu erleben. Mein Fotografenherz zwingt mich allerdings regelrecht dazu auch gute Fotos aus dem Urlaub zurückzubringen. Allerdings ist das immer so ein innerer Kampf, denn eigentlich möchte ich am liebsten jede einzelne Sekunde in mir aufsaugen und nicht Schritt für Schritt dokumentieren. Ich liebe es zu fotografieren, aber noch mehr liebe ich es zu leben.

 

Bei meinem letzten Kurztrip nach Bayern habe ich es tatsächlich durchgezogen, ich habe kein einziges Foto gemacht. Es war eine Erfahrung wert, wiederholen tue ich es trotzdem nicht. Es ist irgendwie nicht das Gleiche, dafür liebe ich den Moment in dem ich zu Hause bin und meine Reisen anhand meiner Fotos nochmal erlebe, viel zu sehr. Wie ihr seht ist das eine knifflige Angelegenheit für mich. Nun genug von mir, jetzt geht es zu den Tipps :-)

 

1. Der Weg ist das Ziel

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Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich bereits den Weg zu meinem Urlaubsziel dokumentiere. Ich liebe es Situationen am Flughafen zu dokumentieren. So macht das Warten auch noch Spaß! Wenn wir Roadtrips mit dem Auto machen, mache ich ab und zu während der Fahrt oder auch gerne bei den einen Stationen Fotos. Ich finde es irgendwie cool, die ganze Reise nachzuvollziehen und nicht nur das Ziel.

2. LICHT ist alles

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Ich bin ehrlich ich plane meine Ausflüge im Urlaub so, dass es sich auch gut fotografieren lässt. Ich bin entweder ganz früh morgens unterwegs oder ab dem Nachmittag, der Grund dafür: DAS LICHT. Wie wohl fast alle Fotografen, meide ich die Mittagssonne. Ich mag Bilder mit Atmosphäre und harte Schatten sind nicht so mein Ding. Falls ich doch mal mittags Fotos machen sollte, dann nur Unterwasser oder im Schatten oder Drinnen, oder ich fotografiere keine Menschen. Falls mein Urlaubsziel ein Touristen-Hotspot ist (was ab und zu tatsächlich passiert) mache ich die Strandfotos ausschließlich, wenn die anderen 95% der Urlauber bereits beim Abendessen sind, oder noch in Ihren Betten liegen. 

3. Klein aber fein

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Es müssen nicht immer die großen Momente sein, die dokumentiert werden. Jeder Moment kann besonders sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die einem zu Hause wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dann sagt man Sätze wie: "Wisst ihr noch, diese wundervolle kleine Eisdiele, da haben wir das beste Eis der Welt gegessen." 

Was ich damit sagen will, ihr müsst nicht den besonderen Foto-Ort finden. Dieser Ort kann überall sein, wo ihr Spaß habt. Emotionen und Geschichten sind der Schlüssel für gute Fotos. Im Endeffekt kommt es immer auf den Betrachter des Fotos an. Ich bin mir sicher, dass dieses Foto für viele einfach nur ein Foto ist. Mich erinnert es an einen wunderschönen Urlaub in der Toskana, an einen kleinen Jungen der jeden Tag seinem Eis entgegengefiebert hat und an eine Eisdiele voller Leben mit wundervollen Menschen. Ihr macht das Fotos für euch, nicht für irgendwen sonst, deshalb erzählt eure Geschichte und nicht die von Anderen.

4. Schaut genau hin und achtet auf Details

DAS WAS ICH GESEHEN HABE
DAS WAS ICH GESEHEN HABE
DAS WAS ALLE GESEHEN HABEN
DAS WAS ALLE GESEHEN HABEN

Was wäre ein Geschichte ohne Details? Dann wäre es nicht, die malerische Bucht mit dem türkisblauen Wasser und dem feinen Sandstrand an dem die Sonne gerade orange-rot im Meer versinkt, sondern einfach nur ein Abend am Strand. Ihr wisst was ich meine... Achtet beim fotografieren darauf, dass ihr alle Details, die Ihr für eine gute Geschichte benötigt mit fotografiert, aber wirklich die Einzelheiten (nicht das was alle fotografieren, sondern das was für euch den Ort oder den Moment zu etwas besonderen macht) denn das werden meist in Kombination mit den anderen Bilder die schönsten Erinnerungen. Ich muss gestehen, ich habe mich früher oft dazu hinreißen lassen, dass zu fotografieren was ich vorher im Internet schon mal gesehen habe, oder wo die meisten anderen Menschen auch ein Foto gemacht haben. Das Ergebnis, zwar schöne aber völlig mich emotionslose Bilder. Das letzte Mal habe ich das auf Mallorca erlebt, wir waren an dem "Tor zum Meer" und natürlich hat genau das jeder fotografiert. Ich persönlich fand die Bucht rechts daneben viel cooler, deshalb verbinde ich auch viel mehr damit.

DAS WAS MEIN HERZ ANGESPROCHEN HAT
DAS WAS MEIN HERZ ANGESPROCHEN HAT
DAS WAS ALLE FOTOGRAFIERT HABEN
DAS WAS ALLE FOTOGRAFIERT HABEN

5.Sagt nicht "Spagehtti"


Für mich sind Bilder dann schön, wenn ich nicht sehe das ein Fotograf anwesend war. Ich will der Beobachter der Situation sein, nicht ein Teilnehmer. Ich will meine Kinder so festhalten wie sie sind, wild, frei, lustig, traurig, bockig, verrückt, total süß.

Ich liebe Fotos, die so aussehen, als würde ich Ihnen gerade live zu schauen. Ich gebe zu, ich mache auch Bilder wo alle mal in die Kamera glotzen, aber irgendwie mache ich das meistens nur weil irgendjemand das von mir erwartet (oder weil ich denke das es jemand erwartet), sei es nur Oma oder Opa. Komisch, oder? 

Wenn ich möchte, dass meine Kinder in die Kamera schauen, dann sage ich nicht sowas wie "Spaghetti" oder "Cheese" ich rede einfach mit Ihnen, stelle Fragen über ihre Lieblingsdinge oder irgendwas anderes. Ich will einfach, dass sie sich so natürlich wie möglich verhalten. 

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